Wer sind wir?

Die Geistliche Familie vom Heiligen Blut

Wir sind eine junge internationale Bewegung der Katholischen Kirche. Unser Ziel ist es, der Evangelisation und Erneuerung von Kirche und Welt zu dienen. Die Kraft und Freude dazu schöpfen wir aus dem Kostbaren Blut Jesu Christi, das für uns das ganze Leben Jesu sowie sein Tod und seine Auferstehung zusammenfasst. Die Heilige Familie in Nazareth und der Jüngerkreis Jesu sind uns Vorbild und Hilfe.

 

 

Unser Leitwort:
„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“ (Mk 10,45)

Die „Geistliche Familie vom Heiligen Blut“ setzt sich zusammen aus den „Dienerinnen vom Heiligen Blut“ (SAS), den „Oratorianern des hl. Philipp Neri in Aufhausen“ (CO) und der „Gemeinschaft vom Heiligen Blut“ (CSS), also aus gottgeweihten Schwestern (SAS), Brüdern (CO) und Laien (CSS). Die gegenseitige Ergänzung ihrer je eigenen Charismen, der geistlichen Vater- und Mutterschaft, bringt erstaunlich gute Früchte hervor. Die Gläubigen, die sich von dieser Spiritualität besonders angezogen fühlen, bilden die „Gemeinschaft vom Heiligen Blut“ (CSS).

Mehr über unsere Spiritualität erfahren.

Was ist eine „geistliche Familie“?

Es hat in der Kirche schon von Anfang an gewisse Formen von geistlicher Familie gegeben. Jesus von Nazaret wird zunächst selber in eine natürliche Familie hineingeboren. In ihr wächst er heran, wird erzogen und nimmt „an Alter und Weisheit zu“ (vgl. Lk 2,52). Jesus bildet sich aber am Beginn seiner öffentlichen Tätigkeit eine eigene geistliche Familie: Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen  Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen (vgl. Lk 8,1-3). Bei der Kreuzigung, an Ostern und Pfingsten, sind immer wieder außer den Aposteln auch die Frauen zugegen. Maria, die Mutter Jesu, nimmt unter ihnen eine besondere Rolle ein.

In der Ordens- und Missionsgeschichte der Kirche begegnen wir dann immer wieder weiblichen Parallelen zu den entstehenden Männergemeinschaften. Beide Zweige sind wichtig. Sie bringen durch die gegenseitige Ergänzung der verschiedenen Charismen außergewöhnliche Früchte für das Reich Gottes und für die Ausbreitung und Erneuerung der Kirche hervor. Besonders in jüngster Zeit ist es auffällig, wie die gegenseitige Ergänzung von geistlicher Mutter- und Vaterschaft in verschiedensten Bewegungen und Gemeinschaften der Kirche – bewusst oder unbewusst – gepflegt wird.