Schule der Demut

Was ist die “Schule der Demut”?

 
Das sind 31 Leitsätze, die auf Franziskus Albertini (1770-1819) zurückgehen, dem geistlichen Vater des hl. Kaspar del Bufalo (1786-1837). Die Betrachtungen von Dr. P. Winfried M. Wermter C.O knüpfen daran an. 
 
Die Geistliche Familie vom Heiligen Blut lädt Sie ein, sich durch diese täglichen Leitsätze und Betrachtungen tiefer auf das Kommen Jesu Christi in Ihrem Herzen vorzubereiten. Die “Schule der Demut” eignet sich besonders für die Zeit von 24. November bis 24. Dezember (aber nicht nur).
 
Die Betrachtungen der “Schule der Demut” sind in Buchform erhältlich (in Deutsch und Polnisch) oder über unseren polnischsprachigen oder deutschsprachigen YouTube-Kanal abrufbar.
 

Leitsätze:

  1. Das Tor zum Reich Gottes ist die Demut. (24. November)
  2. Ohne Demut ist alles leer und eitel. (25. November)
  3. Zusammen mit der Demut gewinnst du auch alle anderen Tugenden. (26. November)
  4. Gestatte, dass die Demut dein ständiger Begleiter wird, dann wirst du glücklich sein. (27. November)
  5. Du wirst viel inneren Trost erfahren, wenn du hochherzig die Verdemütigungen durch andere annimmst. (28. November)
  6. Wer sich selbst für klein hält, der verfällt nicht dem Zorn und der Bitterkeit. (29. November)
  7. Wer auf dieser Erde Verdemütigungen annimmt, den erhöht Gott in der Ewigkeit. (30. November)
  8. Wer demütig ist und es im Herzen annimmt, verachtet zu sein, der gewinnt eine unvorstellbare Größe. (1. Dezember)
  9. Das Sich-bewusstmachen der eigenen Torheit und Armseligkeit ist Medizin gegen Stolz und Hochmut. (2. Dezember)
  10. Die Betrachtung der eigenen Armseligkeit und Nichtigkeit gibt viel Geduld in der Verdemütigung. (3. Dezember)
  11. Wer sich aus demütigem Herzen selbst erniedrigt, versteht es, den Wert von Spott und Beleidigung zu entdecken. (4. Dezember)
  12. Wenn du Ungerechtigkeit erfährst, dann denke daran, dass du aus Staub gebildet bist. (5. Dezember)
  13. Wenn du es nicht fertig bringst, Verletzungen zu verzeihen, dann zeigst du damit einen deutlichen Mangel an Demut. (6. Dezember)
  14. Die Verdemütigung seiner selbst ist deswegen so schwer, weil niemand so richtig an seine Nichtigkeit erinnert werden will. (7. Dezember)
  15. Wer seine Nichtigkeit im Licht der Größe Gottes betrachtet, der strebt erfolgreich die Demut an. (8. Dezember)
  16. Alles Gute in dir ist eine Gabe Gottes. (9. Dezember)
  17. Wie kannst du es wagen, auf deine eigenen Kräfte zu zählen, da du doch alles als eine Gabe Gottes empfangen hast? (10. Dezember)
  18. Mein Leben vergeht, ich bin wie Asche und Rauch, und trotzdem gibt es in mir noch so viel Stolz und Hochmut! (11. Dezember)
  19. Schau in ein offenes Grab, und du wirst wieder demütig. (12. Dezember)
  20. Nicht immer auf seiner eigenen Meinung bestehen – das ist ein Ausdruck von wahrer Demut. (13. Dezember)
  21. Niemand wird wirklich vollkommen werden, der sich selber zu sehr liebt und schätzt. (14. Dezember)
  22. Wer sich vollständig für die Demut geöffnet hat, der versteht es, die Fehler anderer besser zu ertragen und sogar die eigenen! (15. Dezember)
  23. Jedem mit Freude zu dienen, das ist eine Frucht echten Strebens nach Demut. (16. Dezember)
  24. Wer ehrlich auf die Demut bedacht ist, der soll andere achten und sich selbst für gering halten. (17. Dezember)
  25. Das Auslachen von anderen und der Mangel an Ehrfurcht entspringt einer übertriebenen Selbstsicherheit. (18. Dezember)
  26. Reg‘ dich nicht auf, wenn du einen Fehler machst, verdemütige vielmehr dein Herz! (19. Dezember)
  27. Die Güte Gottes ist einem demütigen und zerknirschten Herzen sehr nahe. (20. Dezember)
  28. Wer Demut besitzt, regt sich nicht auf, wenn ihn jemand auf Fehler oder Schwachheiten aufmerksam macht. (21. Dezember)
  29. Wer vor allem Gott vertraut und nicht sich selber, der vertieft seine Demut. (22. Dezember)
  30. Ehre und Liebe Gottes – das ist das Herz und die Seele der Demut. (23. Dezember)
  31. Gott zu gefallen, das bedeutet mehr als Anerkennung und Lob von Seiten der Menschen. (24. Dezember)

Weihnachtsgruß – Immanuel